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Congres Religiöse Erfahrung, säkulare Vernunft und Politik um 1900

 

Internationale Tagung 16.11.2017 (15–19 Uhr) und 17.11.2017 (9–18 Uhr)

Sitzungssaal des Dekanats der Katholisch-Theologischen Fakultät

Universitätsring 1, 1010 Wien, 2. Stock rechts, Stiege 8

Zwischen 1870 und 1930 kommt  es in verschiedenen Weltregionen zu neuen religiösen Aufbrüchen, die sich jeweils an zwei dominanten Gestalten säkularer Vernunft abarbeiten, nämlich dem Historismus und dem Positivismus bzw. Evolutionismus. Inspiriert von Ansätzen der Lebensphilosophie und dem Existenzdenken Kierkegaards entsteht so um 1900 ein breites Spektrum an theologischen  und philosophischen Aufschließungen von religiöser Erfahrung bzw. auch der Mystik, die die aktuellen Diskussionen über eine „Wiederkehr der Religion“ oder einer „postsäkularen Gesellschaft“ in ein neues Licht rücken.

Ziel dieser Tagung ist es, einzelne paradigmatische Ansätze, in denen die Spannung zwischen religiöser Erfahrung, säkularer Vernunft und Politik im Zentrum steht, exemplarisch zu behandeln.

 

Tagungsleitung

Hans Schelkshorn,

Institut für Christliche Philosophie der KTF sowie Forschungsplattform „RaT“, beide Universität Wien

Herman Westerink,

Titus Brandsma Institut der Radboud Universität Nijmegen

 

Referent(inn)en

Karl Baier, Inigo Bocken, Marc de Kesel, Isabella Guanzini, Christopher Meiller, Stephan Popp, Markus Riedenauer, Hans Schelkshorn, Gerrit Steunebrink, Evert van der Zweerde, Herman Westerink

 

Konferenzsprachen

Deutsch und Englisch (keine Simultanübersetzung)

 

Kontakt und Anmeldung

Anmeldung unter agnes.leyrer@univie.ac.at bis 13.11.2017, www.religionandtransformation.at

 

Veranstalter Forschungsplattform „Religion and Transformation in Contemporary Society“ (RaT), Institut für Christliche Philosophie, Titus Brandsma Institut for the study of spirituality der Radboud Universität in Nijmegen